Unter der Therapie mit Opioiden kann es zu Verstopfung kommen. Diese ist jedoch mit medikamentösen und nicht-medikamentösen Maßnahmen gut behandelbar. Achten Sie in erster Linie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr und ballaststoffreiche Kost.
Nicht-medikamentöse Maßnahmen der ersten Wahl sind eine Erhöhung der Flüssigkeitszufuhr und, falls möglich, eine Erhöhung der körperlichen Aktivität. Spazierengehen z.B. regt die Darmtätigkeit an und verbessert gleichzeitig Ihr Allgemeinbefinden.
Als medikamentöse Behandlung empfehlen wir Ihnen die Einnahme von sog. Laxantien, also stuhlfördernden Mitteln. In Absprache mit Ihrem Arzt sollen Sie spätestens am 3.Tag ein Klistier oder ein leichtes Abführmittel einsetzen. Besonders zu erwähnen sind hier Mittel, die den Stuhl aufweichen und die Aktivität des Darms anregen. In manchen Fällen ist auch die kombinierte Einnahme von Stuhlweichmachern und abführenden Mitteln empfehlenswert.
In einem Notfall benötigen Sie rasche Hilfe. Dazu gibt es die folgenden Möglichkeiten:
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