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Wie geht es nach der Behandlung weiter?

Nach der Behandlung hängt die Prognose davon ab, ob der Tumor vollständig entfernt werden konnte oder nicht. Ist dies gelungen, sind das Tumorstadium und die Ausbreitung des Tumors wichtige Faktoren für die Prognose. Die Vorsorge sowie die moderne chirurgische Behandlung erlauben es, Darmkrebs immer frühzeitiger zu erkennen. In diesem Fall sind die Heilungsaussichten sehr gut. Dennoch sollte in jedem Fall eine regelmäßige ärztliche Nachsorge durchgeführt werden. Wir bieten Ihnen an, diese im CIO in enger Zusammenarbeit mit Ihrem Hausarzt durchzuführen. Ziel der Nachsorge ist es, Beschwerden, die durch die Behandlung entstehen können zu lindern sowie das Auftreten eines erneuten Tumorwachstums (Rezidiv) bzw. die Entstehung von Metastasen möglichst frühzeitig zu erkennen und wieder behandeln zu können.

Wie bei anderen Krebsarten auch, besteht in den ersten Jahren nach der Behandlung das höchste Risiko, dass ein Rezidiv oder Metastasen entstehen. Daher wird die Nachsorge in der ersten Zeit engmaschiger, später in zeitlich größeren Abständen durchgeführt. In der Regel sollte die Nachsorge über einen Zeitraum von 10 Jahren regelmäßig erfolgen. Abweichungen sind jedoch aufgrund individueller Bedingungen sowie aufgrund des Tumorstadiums bzw. der Ausbreitung des Tumors möglich.

Bei den Nachsorgeuntersuchungen wird der Arzt Sie körperlich untersuchen und nach Beschwerden und Symptomen fragen. Er wird eine Ultraschalluntersuchung des Bauches durchführen und die Tumormarker bestimmen. Dabei handelt es sich um körpereigene Stoffe, die vom Tumor selbst gebildet werden oder deren Wachstum vom Tumor angeregt wird. Sie eigenen sich gut zur Kontrolle in der Nachsorge. Beim Darmkrebs wird der Verlauf des Tumormarkers CEA in der Nachsorge bestimmt. Die Darmspiegelung sollte 6 Monate nach der Operation und danach alle 3 Jahre durchgeführt werden, auch wenn ein Stoma angelegt wurde.

Wir bieten Ihnen an, die Nachsorge im CIO in enger Zusammenarbeit mit Ihrem Hausarzt durchzuführen. Im Folgenden, stellen wir Ihnen unsere auf das jeweilige Stadium zugeschnittenen Empfehlungen zur Nachsorge vor.

Stadium I

Im Stadium I wurde der Tumor im gesunden Gewebe entfernt. Daher besteht bei allen Patienten im Stadium I eine besonders günstige Prognose. Eine programmierte Nachsorge ist nicht  unbedingt notwendig.

Stadium II/III

Auch wenn der Tumor im Stadium II und III im Gesunden entfernt wurde, wird dennoch eine regelmäßige Nachsorge empfohlen. Dazu gehören in der Regel eine körperliche Untersuchung, ein ärztliches Gespräch bei dem Sie nach Beschwerden gefragt werden sowie eine Blutuntersuchung und eine Ultraschalluntersuchung. Eine Spiegelung des Darms wird 3 bis 6 Monate nach der Operation sowie danach im 3-Jahre-Rhythmus empfohlen. Bei Mastdarmkrebs wird zusätzlich alle 6 Monate eine Spiegelung der unteren Dickdarmabschnitte  durchgeführt.  In Einzelfällen werden weitere Untersuchungen mit Ihnen besprochen, z.B. wenn Sie über Beschwerden klagen.
In der folgenden Tabelle ist ein typischer Nachsorgeplan im Stadium II und III mit allen Untersuchungen, die Ihnen normalerweise empfohlen werden, dargestellt.

Untersuchung

Monate

3

6

9

12

15

18

21

24

36

48

60

ärztliches Gespräch mit Erhebung von Beschwerden

Körperliche

Untersuchung

 

+

 

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+

 

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+

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+

Tumormarker im Blut (CEA, CA 19-9)

 

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+

Ultraschall des Bauches 3

 

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+

 

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Röntgenaufnahme des Brustkorbs

 

 

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+

 

+

+

 

+

Darmspiegelung 1

 

+1

 

 

 

 

 

 

+2

 

+

Spiegelung der unteren Dickdarmabschnitte 4

 

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+

 

+

 

+

 

 

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CT5

+

 

 

 

 

 

 

 

 

 

+

 

1wenn eine Abklärung vor der Operation nicht möglich war, erfolgt 3-6 Monate nach der Operation die Untersuchung des gesamten Dickdarms mittels Koloskopie. Nach dem 5. Jahr Koloskopie alle 3 Jahre.

2 bei unauffälligem Befund nächste Koloskopie nach 5 Jahren.

3 nur bei Mastdarmkrebs 3 Monate nach Abschluss der Therapie (adjuvante oder neoadjuvante Radiochemotherapie/Operation).

4 nur bei Mastdarmkrebs ohne adjuvante oder neoadjuvante Radiochemotherapie.

5 nur bei Mastdarmkrebs 3 Monate nach Abschluss der tumorspezifischen Therapie als Ausgangsbefund

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