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Die Entstehung von Darmkrebs und mögliche Warnsignale

Fast immer entwickelt sich Darmkrebs aus einer gutartigen Schleimhautwucherung, aus einem so genannten Polypen. Den Polypen ist nicht anzusehen, ob sie entartet sind oder nicht. Nicht aus allen Polypen entwickelt sich Krebs. Als gefährlich gelten insbesondere Polypen, die sich aus Drüsengewebe gebildet haben. Diese als "Adenome" bezeichneten Polypen können wachsen und zu Krebs entarten.

Ein bösartiger Tumor im Darm wächst langsam im Laufe von Jahren oder sogar Jahrzehnten. Betroffene spüren meist lange nichts davon. Blut im Stuhl kann ein Warnzeichen sein. Wer feststellt, dass der Stuhl nicht die gewohnte Farbe hat, sondern eine rote oder schwarze Beimengung aufweist (frisches oder geronnenes Blut), der sollte sofort die Ursache abklären lassen. Ein weiteres Warnzeichen kann eine langsame Änderung der Stuhlgewohnheiten sein, wenn sich also die Beschaffenheit des Stuhls (fest, weich) oder die Stuhlganghäufigkeit verändert (z.B. vermehrt Durchfall oder Verstopfung).

Darmkrebs macht meist erst Schmerzen, wenn die Krankheit weit fortgeschritten ist. Weil die Warnzeichen nicht eindeutig und oft eher diskret sind, wird Darmkrebs leider häufig eher spät entdeckt.

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