Die Medikamente einer Chemotherapie wirken sich auf Krebszellen stärker aus als auf gesunde Zellen. Dennoch sind immer Auswirkungen auch auf gesunde Zellen vorhanden. Die Nebenwirkungen einer Chemotherapie hängen von der Art des verabreichten Medikaments (der verabreichten Medikamente) sowie von deren Dosierung ab.
Nebenwirkungen werden auch als „unerwünschte Arzneimittelwirkung“ (UAW) bezeichnet, weil sie nicht dem Zweck der Therapie dienen, aber leider von dem benötigten Medikament mit ausgelöst werden.
Häufige Nebenwirkungen einer Chemotherapie sind Übelkeit und Erbrechen, die heute jedoch mit Medikamenten schon im Vorhinein weitgehend vermieden oder aber stark verringert werden können. Daneben kann es zu Entzündungen der Mundschleimhaut, Müdigkeit, Haarausfall und Veränderungen des Blutbildes kommen. Ihr Arzt wird mit Ihnen die Nebenwirkungen und mögliche Gegenmaßnahmen, Verhaltensmöglichkeiten oder Hilfsangebote individuell besprechen.
Auch in Selbsthilfegruppen gibt es vielfach hilfreiche Tipps zum Umgang mit Nebenwirkungen.
In einem Notfall benötigen Sie rasche Hilfe. Dazu gibt es die folgenden Möglichkeiten:
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