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TNM-System

Um den bestmöglichen Behandlungserfolg zu erreichen, muss die Therapie in Abhängigkeit von der vorliegenden Krebsart, sowie vom Krankheitsstadium geplant werden. Dadurch verbessern sich die Chancen die Krebserkrankung zu heilen oder zum Stillstand zu bringen. Anhand des TNM-Systems kann während einer laufenden Behandlung beobachtet werden, ob die Schwere der Erkrankung abnimmt und Sie in ein niedrigeres Erkrankungsstadium wechseln. Das Stadium wird nach der Ausdehnung der Krebserkrankung in dem System klassifiziert. Es dient der symbolischen Beschreibung der Ausdehnung der Krebserkrankung:

  • T = Größe des Tumors. Die kann mittels Röntgenbild oder Ultraschalluntersuchung gemessen, aber auch bei oberflächlich gelegenen Tumoren ertastet werden (z. B. an der Schilddrüse).
  • N = Befall der Lymphknoten. Das N steht für den lateinischen Begriff "nodus" oder Knoten. Die Beurteilung der Lymphknotenbefalls kann ebenfalls durch Betasten sowie ergänzend durch eine Ultraschalluntersuchung oder andere bildgebende Verfahren (z. B. Computertomographie, Kernspintomographie) erfolgen.
  • M = Metastasen. Auf der Suche nach Metastasen werden durch Betasten (soweit möglich) und ebenfalls durch Ultraschalluntersuchung und bildgebende Verfahren jene Organe untersucht, in denen sich Metastasen absiedeln können. Dies sind in der Regel Skelett, Leber, Lunge und Gehirn.

TNM-Klassifikation

TX

Positive Zytologie

T1

Tumorgröße <= 3 cm

T2

Tumorgröße > 3 cm, Hauptbronchus >= 2 cm von der Carina, viszerale Pleura, partielle Atelektase

T3

Brustwand, Zwerchfell, Perikard, mediastinale Pleura,  Hauptbronchus < 2cm von der Carina, totale Atelektase

T4

Mediastinum, Herz, große Gefäße, Carina, Trachea, Oesophagus, Wirbelkörper, maligner Erguss

N1

ipsilateral peribronchial/hilär

N2

ipsilateral mediastinal/subcarinal

N3

kontralateral mediastinal/hilär

ipsi- oder kontralateral Skalenus, supraklavikulär

M1

Fernmetastasen (einschließlich Tumoren in einem anderen Lappen)


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