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Atembeschwerden (Dyspnoe)

Atembeschwerden werden als sehr belastend empfunden und lösen häufig Angst aus. Sie können je nach Ursache jedoch gut bekämpft werden. Häufige Ursachen sind Wasseransammlungen im Bauchraum oder im Lungenfell sowie eine falsche Körperhaltung. Beispielsweise führt das Ablassen von Flüssigkeit schnell zu einer Erleichterung, wenn sich Wasser in der Lunge oder im Bauchraum angesammelt hat.

Entstehen Atembeschwerden aus Angst, reicht oft ein Gespräch oder körperliche Nähe von vertrauten Personen, um die Angst zu nehmen. Sie als Patient sowie Ihre Angehörigen sollen sich sicher sein, dass Sie rasch einen Arzt erreichen können. Oft hilft ein Gespräch mit dem Priester/Seelsorger. Wichtig ist vor allem die Vermittlung der Gewiss­heit, dass die Atembeschwerden bald ausreichend gelindert sein werden. Eine gute Angstbewältigung (sei es medi­kamentös oder durch die Anwesenheit der Behan­deln­den) kann die Atembeschwerden häufig deutlich verbessern. Auch das Öffnen von Türen oder Fenstern kann helfen, Angst in Zusammenhang mit Atembeschwerden zu verringern. Ganz wichtig ist auch eine für Sie angenehme Körperhaltung welche Sie nicht einengt. Fast alle Patienten profitieren von einer aufrechten, sitzenden Position. In manchen Fällen kommt auch eine medikamentöse Therapie mit Morphin in Betracht, die sehr wirkungsvoll ist.

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