Fatigue nennt man „ein anhaltendes subjektives Gefühl von Müdigkeit und Erschöpfung“.
Es ist durchaus normal und verständlich wenn sie sich im Verlauf der Krankheit schwach oder müde fühlen. Allgemeine Schwäche ist aber nicht mit Fatigue zu verwechseln, auch wenn die Grenzen fließend sind.
Fatigue ist mehr als bloße Müdigkeit: Es ist das Auftreten von körperlicher Leistungseinschränkung, geistiger Erschöpfung und emotionaler Niedergeschlagenheit, die eng miteinander verwoben sind, über eine längere Zeitspanne (mehr als sechs Monate) andauern und nicht durch die üblichen Erholungsmechanismen des Körpers (z.B. Schlaf) ausreichend behoben werden können. Ursachen einer Fatigue können Symptome der Erkrankung selbst, wie z.B. Schmerzen oder eine anstrengende Behandlung sein. Aber auch psychische und seelische Belastungen durch die unheilbare Erkrankung können Fatigue begünstigen. Da die Ursachen sehr vielfältig sind, hilft in erster Linie ein offenes Gespräch mir dem Arzt verbunden mit einer eingehenden Analyse wie Sie und Ihre Angehörigen besser mit der Situation umgehen können. Wichtig ist es auch eine Fatigue von Depressions- oder kurz dauernden Erschöpfungszuständen abzugrenzen.
Sprechen Sie Ihren Arzt darauf an, wenn Sie sich dauerhaft erschöpft fühlen, denn die ständige Müdigkeit und das verstärkte Ruhebedürfnis kann sich negativ auf Ihr soziales Leben auswirken. Im schlimmsten Falle können dadurch Ihre Sozialkontakte beeinträchtigt werden oder es können Depressionen und körperliche Symptome wie z.B. Herzkreislauf-Probleme oder Durchblutungsstörungen auftreten.
In einem Notfall benötigen Sie rasche Hilfe. Dazu gibt es die folgenden Möglichkeiten:
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