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Schmerzskalen

Um Schmerz sichtbar und vor allem für einen anderen Menschen begreifbar zu machen, kann man sog. Schmerzskalen verwenden. Sie helfen die Stärke Ihres Schmerzes bildlich darzustellen. Außerdem hilft es Ihrem Arzt, den Erfolg der Schmerztherapie zu kontrollieren und kann bei der Dosierung sowie bei der Wahl der Medikamente hilfreich sein.

Hier haben wir einige Beispiele von Schmerzskalen für Sie zur Bewertung der Schmerzstärke zusammengestellt:

Verbale Ratingskala (VRS)

Bei der Verbalen Ratingskala wird die Stärke des Schmerzes verbal mit Hilfe vorgegebener Begriffe beschrieben. Diese sind aufsteigend auf einer Skala angeordnet und werden auf einem Bogen markiert. Der Arzt fragt Sie zum Beispiel: „Haben Sie „keine“, „leichte“, „mittelstarke“ oder „starke Schmerzen“. Häufig werden Sie noch gefragt, wie stark die Schmerzen „im Moment“, „im Durchschnitt“, „bei Schmerzspitzen“ oder „im Liegen“ sind.

Verbale Ratingskala (VRS)

Bei der Numerischen Ratingskala wird die empfundene Schmerzstärke anhand einer angegebenen Zahl von 0-10 bzw. 0-100 eingetragen:
0 bedeutet „kein Schmerz“, 10 (100) ist der stärkste vorstellbare Schmerz“

Visuelle Analogskala (VAS)

Die Visuelle Analogskala wird im CIO selten eingesetzt. Hauptanwendungsgebiet sind wissenschaftliche Studien. Auf einer 10cm langen Linie wird frei eingezeichnet in welchem Bereich zwischen 0 und 10 der Schmerz liegt. Der Abstand in Millimetern zwischen dem Anfang der Linien (=0) und dem eingetragenen Kreuz wird dann gemessen und als Stärke des Schmerzes angenommen.

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