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Malignes Melanom

Die IOP Melanom stellt eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe der Fachdisziplinen Dermatologie, Strahlentherapie, Onkologie, Neurochirurgie, Viszeralchirurgie und Radiologie mit dem Ziel der Therapieoptimierung für Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem malignen Melanom dar. Schwerpunkte der klinischen Tätigkeit liegen in der Tumorchirurgie, und der adjuvanten und systemischen Therapie des kutanen Melanoms.

Zur Verbesserung der Diagnostik und Therapie des Melanoms wurde eine umfangreiche Leitlinie erstellt, die sich eng an den Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO), einer Tochtergesellschaft der Deutschen Gesellschaft für Dermatologie (DDG) und der Deutschen Krebsgesellschaft orientiert. Die Etablierung der interdisziplinären, an das CIO Köln Bonn adaptierte Leitlinie (Standard Operating Procedure, kurz SOP genannt) zum Malignen Melanom ist bereits erfolgt und wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Angebote zum Malignen Melanom:

  • Einrichtung von interdisziplinären Hauttumorsprechstunden:
    Hier findet eine gemeinsame Beratung mit Dermatologen, Onkologen und Strahlentherapeuten statt. Die Sprechstunde wurde in Köln um die Integration des Zentrums für Palliativmedizin erweitert, um einen ersten Kontakt insbesondere für Patienten mit metastasiertem Melanom frühzeitig herstellen zu können.
    Sprechzeiten: am UK Köln Dienstag 13.30-14.30 und individuell auf Anfrage
    am UK Bonn individuell auf Anfrage
  • Etablierung gemeinsamer Besprechungen von Fallbeispielen Köln-Bonn und gemeinsamen Fortbildungsveranstaltungen
  • Schulungen von Betriebsärzten zur Frühdiagnostik des Melanoms
    Seit 2 Jahren ist die IOP-Leiterin bei den von der Deutschen Krebshilfe organisierten, jährlichen Schulungen der Betriebsärzte involviert. Diese werden jetzt auf direkte Zusammenarbeit mit den Betriebsärzten ausgeweitet (z.B. Betriebsärzte der Stadtwerke Köln)


Im Rahmen der wissenschaftlichen Schwerpunkte der Hautkliniken wird eine Reihe von nationalen und internationalen klinischen Phase II – III Studien durchgeführt. Der Aufbau einer Studienlandschaft zu den verschiedenen Stadien des Melanoms in enger Koordination mit der Bonner Hautklinik wurde bereits begonnen. Der jeweilige aktuelle Stand ist immer unserem Studienregister zu entnehmen.

Prof. Mauch und Prof. Tüting führen seit mehr als 15 Jahren eigene wissenschaftliche Arbeitsgruppen, die grundlagenwissenschaftliche Untersuchungen zu den Mechanismen der Tumor-Invasion und Metastasierung sowie zu den immunologischen Vorgängen beim malignen Melanom durchführen. Beide Standorte kooperieren bereits eng seit 2007  in klinischen und wissenschaftlichen Projekten. Nach Etablierung gemeinsamer SOPs wurden regelmäßige Treffen der IOP-Leiter und deren Mitarbeiter initiiert, in welchen ausgewählte Fälle diskutiert, neue Studienkonzepte und aktuelle Studienprotokolle mit Angiogenese- und Kinase-Inhibitoren und Apoptoseinduktoren vorgestellt wurden. Momentan sind beide Leiter intensiv mit der Etablierung eines Melanomverbundes befasst.

Zur Person:



Prof. Dr. med. Cornelia Mauch (wissenschaftliche Schwerpunkte)

  • Prospektive Untersuchung der Bedeutung des SLND in der primären Diagnostik des malignen Melanoms TD > 1 mm
  • Analyse von Angiogenesefaktoren in Tumoren und Serum
  • Verschiedenen Forschungsvorhaben zur Rolle der Tumor-Stroma-Interaktion und der Induktion von Apoptose in Tumorzellen
  • Etablierung eines Melanomverbundes (national) ab 01.07.2008
  • Als Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO) sowie der European Society of Dermatological Research (ESDR) und weiteren Fachgesellschaften verfügt Prof. Mauch über eine langjährige Expertise



Prof. Dr. med. Monika-H. Schmid-Wendtner (wissenschaftliche Schwerpunkte)

  • Epidemiologische Untersuchungen zu Prognosefaktoren beim malignen Melanom
  • Prospektive Untersuchung zur sonographischen Charakterisierung des Sentinel Lymphknotens
  • Experimentelle sonographische Untersuchungen zur Früherkennung von Lymphknotenmetastasen beim malignen Melanom
  • Experimentelle Untersuchungen zum Einsatz von Low-MI-Kontrastmitteln in der Diagnostik von Melanomen und Lymphknotenmetastasen
  • Mitarbeit im Nävus-Netzwerk Deutschland
  • Als stellvertretende Sprecherin des Arbeitskreises „Hochfrequenzsonographie“ der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) verfügt Frau PD Dr. Schmid-Wendtner über besondere Expertise im Bereich der Ultraschalldiagnostik bei Primärtumoren und Lymphknotenmetastasen.

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Für den Notfall

In einem Notfall benötigen Sie rasche Hilfe. Dazu gibt es die folgenden Möglichkeiten:

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CIO Köln Bonn

Standort Köln:
Universitätsklinikum Köln
Telefon: 0221 / 478-0

Standort Bonn:
Universitätsklinikum Bonn
Telefon: 0228 / 287-15332

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