In Phase I Studien wird eine neue Behandlung, z.B. ein neues Medikament, nach vielen Laboruntersuchungen im Menschen getestet. In diesen Studien werden meist nur wenige Patienten behandelt. Ein wichtiges Ziel ist die Testung der Verträglichkeit. Meist werden Patienten in diese Studien eingeschlossen, die schon zahlreiche Tumorbehandlungen hinter sich haben und bei denen der Tumor trotzdem weiterwächst. Für diese Patienten bietet die Teilnahme an einer Phase I Studie die Chance, ein ganz neues Medikament unter sorgsam überwachten Bedingungen zu erhalten.
In Phase II Studien wird vor allem die Wirksamkeit einer neuen Behandlung getestet. Meist nehmen 30 – 80 Patienten, manchmal auch mehr, an diesen Studien teil. Zur besseren Beurteilbarkeit der Wirkung des neuen Medikaments bei einzelnen Patienten werden bei vielen Phase II Studien biologische Untersuchungen an Blut oder Tumormaterial parallel zur Behandlung durchgeführt.
In Phase III Studien werden neue Therapien mit den üblichen, sogenannten Standardbehandlungen verglichen. Verschiedene Medikamente oder Medikamentenkombinationen können miteinander verglichen werden, aber auch zum Beispiel chirurgische und strahlentherapeutische Verfahren. In Phase III Studien werden die Patienten üblicherweise zufällig einem der Behandlungsarme zugewiesen. Diese Methode nennt man Randomisierung. Nur durch diese zufällige Zuweisung ist es möglich, eine Beeinflussung der Studienergebnisse durch Arzt oder Patient zu vermeiden und auch wirklich Unterschiede zwischen den Behandlungsarmen aufdecken zu können. Wenn für eine bestimmte Behandlungssituation keine wirksame Standardbehandlung existiert, kann es auch sein, dass die Kontrollgruppe überhaupt nicht behandelt wird.
In einem Notfall benötigen Sie rasche Hilfe. Dazu gibt es die folgenden Möglichkeiten:
© 2012 CIO Köln Bonn - Alle Rechte vorbehalten - intern - Impressum - Datenschutzerklärung - Sitemap
Diese Seite speichern oder weiterempfehlen.