last updated at 14.11.2019

BIOLUMA

Eine Phase-II-Studie mit Nivolumab in Kombination mit Ipilimumab zur Evaluierung der Sicherheit und Wirksamkeit im rezidivierten Lungenkrebs und zur Evaluierung von prädiktiven Biomarkern.

Alle aktiven Studien zum Thema Lungenkrebs im CIO Köln finden Sie auf der Webseite der Kölner Lungenkrebsgruppe (LCGC).

 

Status: Aktiv

ISRCTN EudraCT Clinicaltrials.gov DRKS
2016-003334-25 NCT03083691

Diagnose

  • Kleinzelliges Bronchialkarzinom (SCLC)
  • Nicht-Kleinzelliges Bronchialkarzinom (NSCLC)

Studienziel / Fragestellung

Primäres Prüfziel
  • Kohorte 1:

    Erhebung der Ansprechrate der Kombinationstherapie aus Nivolumab und Ipilimumab nach Tumorprogress unter Nivolumab-Monotherapie bei Patienten mit rezidiviertem AD-NSCLC in der Zweitlinientherapie.

     

    Zu Kohorte 1 gilt seit Mai 2019 ein durch den LKP ausgesprochenes allgemeines Rekrutiuerungsverbot

     

    Kohorte 2:

    Erhebung der Ansprechrate der Kombinationstherapie aus Nivolumab und Ipilimumab bei Patienten mit rezidiviertem SCLC in der Zweitlinientherapie.

Sekundäre Prüfziele
    • Erhebung der Wirksamkeit der Nivolumab-Monotherapie und der Kombinationstherapie mit Nivolumab und Ipilimumab
    • Charakterisierung der Sicherheit und Tolerabilität der Nivolumab-Monotherapie und der Kombinationstherapie mit Nivolumab und Ipilimumab
    • Beurteilung des prädiktiven Wertes der PD-L1- und PD-L2-Positivität der Tumorzellen für das Ansprechen auf die Nivolumab-Monotherapie und Kombinationstherapie mit Nivolumab und Ipilimumab
    • Korrelation von Mutationslast und Neoepitop-Signaturen mit dem klinischen Therapieansprechen

Patientenmerkmale

Stadium

IIIB - IV

Alter

18-99

Ausschlusskriterien

     

  • Patienten mit Plattenpithelkarzinom der Lunge
  • Betrifft nur die Kohorte 1: aktivierende EGFR-Mutation oder ALK-Translokation
  • Vorliegen eines medizinischen Zustandes, der mit signifikant erhöhtem Risiko für Blutungskomplikationen im Rahmen der Tumorbiopsie einhergeht (z.B. bekannte Koagulopathie, therapeutische Antikoagulation)
  • Patienten mit aktiver, bekannter, oder vermuteter Autoimmunerkrankung. Patienten mit Vitiligo, Diabetes mellitus Typ 1, Autoimmunhypothyreose welche lediglich einer Hormonersatztherapie bedarf, Psoriasis ohne Notwendigkeit einer systemischen Therapie, oder Patienten mit einer Autoimmunerkrankung, von der nicht zu erwarten ist, dass sie ohne externen Auslöser wieder auftritt, kommen für den Studieneinschluss in Frage
  •  

Einschlusskriterien

     

  • Kohorte 1: Zweitlinientherapie für Patienten mit histologisch oder zytologisch gesichertem, fortgeschrittenem Adenokarzinom der Lunge im Stadium IIIB/IV mit Tumorprogress nach Platin-haltiger Erstlinientherapie. Patienten, die eine adjuvante oder neoadjuvante Therapie, oder eine definitive Radiochemotherapie erhalten haben und innerhalb von sechs Monaten nach Vollendung der Therapie ein Rezidiv oder einen Tumorprogress mit Stadium IIIB/IV erleiden, sind zur Teilnahme berechtigt.
  • Kohorte 2: Zweitlinientherapie für Patienten mit histologisch oder zytologisch gesichertem SCLC in frühem oder fortgeschrittenem Stadium mit Tumorprogress nach Platin-haltiger Erstlinientherapie.
  • Studienpatienten müssen bereit sein, mindestens zwei Tumorbiopsien durchführen zu lassen (Baseline und bei Tumorprogress)
  •  

 

Studiendesign

  • Einarmig
  • Multizentrisch
  • Open Label
  • Phase II
  • Prospektiv

Intervention

Kohorte 1 (Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom, Adenokarzinom):

Im Rahmen der Therapiephase A wird Nivolumab als Monotherapie in einer Dosierung von 240 mg i.v. alle 2 Wochen verabreicht. Zum Zeitpunkt des Tumorprogresses ist eine erneute Rebiopsie zwingend erforderlich, bevor die Kombinationstherapie eingeleitet wird (Therapiephase B). Innerhalb der Therapiephase B wird Nivolumab in einer Dosierung von 3 mg/kg KG i.v. alle 2 Wochen in Kombination mit Ipilimumab 1 mg/kg KG i.v. alle 6 Wochen verabreicht.

Wenn eine inakzeptable Toxizität auftritt, die auf die Kombinationstherapie zurückzuführen ist, sollte die Therapie mit Nivolumab als Monotherapie in einer Dosierung von 240 mg alle 2 Wochen fortgeführt werden.

 

Kohorte 2 (SCLC):

Im Rahmen der Therapiephase A wird Nivolumab 1 mg/kg KG i.v. alle 3 Wochen zusammen mit Ipilimumab 3 mg/kg KG i.v. alle 3 Wochen verabreicht.

Falls das UE auf die Kombinationstherapie zurückzuführen ist, kann auch mit der alleinigen Nivolumab-Monotherapie von 240 mg alle 2 Wochen i.v. fortgefahren werden, ohne dass die vier Kombinationszyklen komplett sind.

Nach Verabreichung der vier Kombinationszyklen ist eine erneute Rebiopsie vor Einleitung der Therapiephase B zwingend erforderlich. In Therapiephase B wird Nivolumab 240 mg alle 2 Wochen i.v. als Monotherapie bis zum Tumorprogress, oder Auftreten von inakzeptabler Toxizität verabreicht.

Dokumente (passwortgeschützt)

Zuständigkeiten Gesamtstudie

Sponsor

  • Universität zu Köln

Prüfzentrum 1

 

  • Klinik I für Innere Medizin

Studienbüro

  • Studienzentrale Bronchialkarzinome

Prüfer (Hauptprüfer im Zentrum)

Univ.-Prof. Dr. med. Jürgen Wolf

Stellvertretender Prüfer

  • PD Dr. med. Lucia Nogova
  • Rieke Fischer

Ärztliches Mitglied der Prüfgruppe

  • Jan-Phillip Stümpel
  • Dr. med. Diana S.Y. Abdulla
  • Dr. med. Richard Riedel
  • Sophia Koleczko

Studienkontakt im Prüfzentrum

  • Rieke Fischer
  • Dr. Antonio Pinto

Prüfzentrum 2

 

  • Klinik für Hämatologie
  • Onkologie und Klinische Immunologie

Studienbüro

  • Klinik für Hämatologie
  • Onkologie und Klinische Immunologie
  • Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Prüfer (Hauptprüfer im Zentrum)

Dr. med. Kathrin Nachtkamp

Stellvertretender Prüfer

  • Prof. Dr. med. Norbert Gattermann

Studienkontakt im Prüfzentrum

  • Thi Nguyen
  • Dr. med. Kathrin Nachtkamp

Prüfzentrum 3

 

  • Medizinische Klinik IV

Prüfer (Hauptprüfer im Zentrum)

Dr. med. Jens Panse

Prüfzentrum 4

 

  • Medizinische Klinik & Poliklinik III

Studienbüro

  • Medizinische Klinik & Poliklinik III

Prüfer (Hauptprüfer im Zentrum)

Univ.-Prof. Dr. med. Peter Brossart

Stellvertretender Prüfer

  • Dr. Matthias Zipfel
  • Prof. Dr. med. Dominik Wolf

Studienkontakt im Prüfzentrum

  • Univ.-Prof. Dr. med. Peter Brossart

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