Brustzentrum am Universitätsklinikum Bonn erweitert Beratung nach Brustkrebsbehandlung

Pflegeteam um drei Breast Care Nurses aufgestockt

Freuen sich, den Patientinnen und Patienten eine erweiterte Behandlung und Beratung nach der Brustkrebsdiagnose anbieten zu können (v. l.): Daniela Schilling, Pflegebereichsleitung Zentrum für Frauenheilkunde, Claudia Lotz, Leitung der Ambulanzen am Zentrum für Frauenheilkunde, die drei neuen zertifizierten Brustberaterinnen Andrea Ilkme, Deniz Dogan und Michelle Portsteffen sowie Prof. Andrée Faridi, Direktor der Abteilung für Senologie am UKB. Bildnachweis: Universitätsklinikum Bonn (UKB)/Rolf Müller

Bonn, 9. Juli 2019 – Eine Brustkrebsbehandlung ist nicht nur eine große physische, sondern auch psychische Belastung für die betroffenen Frauen. Um seinen Patientinnen eine noch umfassendere Unterstützung anbieten zu können, stehen im Brustzentrum am Universitätsklinikum Bonn (UKB) ab jetzt vier zertifizierten Brustberaterinnen täglich von 8:00 bis 15:30 Uhr zur Verfügung.

„Bei einer optimalen Brustkrebsbehandlung werden die medizinischen Leistungen durch eine hochqualifizierte pflegerische Begleitung und Beratung ergänzt“, so Prof. Andrée Faridi, Direktor der Abteilung Senologie am Zentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am UKB. „Wir freuen uns sehr, dass gleich drei Mitarbeiterinnen aus dem Pflegeteam die umfangreiche Weiterbildung berufsbegleitend mit Erfolg absolviert haben.“
Die pflegerische Betreuung von Brustkrebspatientinnen erfordert ein umfangreiches Wissen und ein hohes Maß an Empathie, um die betroffenen Frauen (und auch Männer) von Beginn an sicher begleiten zu können. Diese spezialisierte Pflege zeichnet sich nicht nur durch körperliche/somatische Pflege aus, sondern insbesondere durch ganzheitliche Betreuung der ihnen anvertrauten Patienten mit ihren verschiedenen psychischen und sozialen Gesichtspunkten sowie den unterschiedlichen Bewältigungsstrategien. Fundierte Kenntnisse über die onkologischen Grundlagen (die Krebserkrankung), die brustkrebsspezifische Diagnostik und Therapie sowie die damit verbunden möglichen Nebenwirkungen, bilden die Grundlage ihrer Arbeit.
„Nach Themen wie der Wundversorgung führen wir die Patientinnen auch behutsam an andere Folgen ihrer Erkrankung heran: Wir zeigen ihnen spezielle Büstenhalter oder Prothesen, erklären, wo sie diese erhalten und welche Unterstützung sie dafür bekommen“, erklärt Deniz Dogan, zertifizierte Brustberaterin am UKB. „Daneben begleiten wir die Patientinnen und Patienten während der gesamten Behandlung – von der Diagnosestellung, über die stationäre Behandlung und bis hin zur Nachsorge.“
Um diese Beratung anbieten zu können, haben die Fachkräfte eine berufsbegleitende Weiterbildung von knapp 380 Stunden absolviert, die sich an internationalen Standards mit Anpassung an das deutsche Gesundheitssystem orientiert. Den Abschluss bildet eine Hausarbeit mit einer mündlichen Prüfung im Kolloquium.

Pressekontakt:
Susanne Wagner
Stellv. Pressesprecherin am Universitätsklinikum Bonn (UKB)
0228 287-19891
susanne.wagner@ukbonn.de
www.ukbonn.de

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