Letzte Aktualisierung: 03.05.2018

Informationsportal - Psychoonkologie in der Versorgungswirklichkeit

„Die Diagnose Krebs erhöht die psychische Belastung von Menschen“: auf wen und in welchem Maße diese Aussage zutrifft, erfahren Sie in den verschiedenen Infografiken.

Was wie eine Selbstverständlichkeit klingt, war bislang lediglich eine Annahme, die durch wissenschaftliche Daten nicht hinreichend abgesichert war. Um in diesem Bereich eine verlässlichere Datengrundlage zu schaffen, hat der Kölner Versorgungsforscher PD Dr. Michael Kusch die Daten aus über 5.000 Befragungen von Krebspatienten ausgewertet und unter anderem auch Antworten von Menschen aus der Allgemeinbevölkerung gegenüber gestellt. Entstanden ist ein umfassendes Bild zur psychischen Verfassung von Männern und Frauen zu Beginn und im Verlauf ihrer Krebstherapie.

Aufgrund der großen Zahl der Befragten sind Aussagen über den Belastungsgrad bei verschiedenen Krebsdiagnosen sowie unterschiedlichen soziodemografischen Aspekten wie Alter und Familienstand möglich – zum Beispiel, dass an Brustkrebs erkrankte Frauen, die zu Beginn ihrer Therapie zwischen 41 und 50 Jahre alt sind, die intensivsten Ängste empfinden.

Nachfolgend finden Sie die verschiedenen Grafiken nach Themenbereichen zusammengefasst. Es wird nach Erkrankung, Geschlecht, Allgemeinen Auswirkungen und Psychosozialen Folgen unterschieden. Zudem werden die verschiedenen Zeitabschnitte und die besonderen Lebensumstände der Patienten näher beleuchtet.

Grafiken zur psychischen Belastung

Dr. Kusch und sein Team haben über 70 Kernaussagen zur psychischen Belastung von Krebspatienten erarbeitet und in Form informativer Grafiken aufbereitet. Ziel der Informationsgrafiken ist es, von Krebs betroffenen Menschen und der interessierten Fachöffentlichkeit und Bevölkerung bereits zu Beginn der Krebstherapie Informationen über die psychische und psychosoziale Verfassung von Krebspatienten bereitzustellen. Klicken Sie für eine detailliertere Ansicht und mehrere Auswahlmöglichkeiten die passende Kategorie an.