Dr. Lisa Richters für Vortrag ausgezeichnet

Jury der Kommission für Translationale Forschung der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e.v. vergibt Vortragspreis

Dr. Lisa Richters, Foto: Uniklinik Köln

Beim 9. Symposium der Kommission Translationale Forschung der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e.v. in Düsseldorf  hat Dr. Lisa Richters vom Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs der Uniklinik Köln einen Vortrag zum Thema „BRCA-like classification on ovarian cancer – Results from the AGO-TR1-trial“ gehalten, der von der Fachjury mit einem Vortragspreis ausgezeichnet worden ist.  

Der Beitrag diskutierte erste Daten eines Sub-Projekts der AGO-TR1-Studie, die gemeinsam mit der AGO-Studiengruppe durchgeführt wurde. Ziel dessen ist, die Identifikation von Patientinnen mit Eierstockkrebs, die keine BRCA-Mutation tragen, deren Erkrankung sich jedoch ähnlich verhält („BRCAness“) und die eventuell von zielgerichteten Therapiemöglichkeiten profitieren könnten. In Zusammenarbeit mit dem Netherlands Cancer Institut in Amsterdam wurde dabei erstmals die Aussagekraft eines dort neu entwickelten Modells (Classifiers) zur Einordnung von Ovarialkarzinomen in „BRCA-ähnlich“ oder „nicht-BRCA-ähnlich“ überprüft.

Die Classifier sind zum einen in der Lage, Tumoren von Frauen mit BRCA-Mutation mit einer hohen Sensitivität zu detektieren. Zum anderen können mit diesem Modell eine bedeutende Anzahl von Patientinnen über den in der AGO-TR1-Studie ermittelten Mutationsstatus hinaus, ermittelt werden, die zukünftig möglicherweise auch von einer BRCA-zielgerichteten Therapie profitieren können.

Hier geht es zu dem CIO-Artikel zur Verleihung des ASCO Merit Award für Dr. Lisa Richters im Juli 2017.

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