Glen Kristiansen und Yuri Tolkach vom Bonner Uniklinikum erhalten Forschungspreis

Projekt zu Androgenrezeptor des Prostatakarzinoms gewürdigt

Auszeichnung: Dr. Yuri Tolkach, Prof. Dr. Glen Kristiansen und Dr. Nicola Sieberichs von der Astellas Pharma GmbH in einem Forschungslabor der Pathologie am Universitätsklinikum Bonn. © Foto: Rolf Müller/UKB

Prof. Dr. Glen Kristiansen und Dr. Yuri Tolkach vom Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Bonn erhielten den Astellas Pharma Forschungspreis. Damit werden hervorragende wissenschaftliche Projekte gewürdigt, die sich mit Fragen bezüglich des Androgenrezeptors beim Prostatakarzinom beschäftigen. Als weiterer Preisträger wurde Prof. Dr. Aria Baniahmad von der Universitätsklinik Jena ausgezeichnet.

Aus allen eingereichten Arbeiten hat sich die Jury für die Vergabe  der  mit insgesamt 40.000 Euro dotierten Auszeichnung an zwei Forschergruppen entschieden. Prof. Kristiansen und Dr. Tolkach vom Universitätsklinikum Bonn erhalten den Award für ihre Arbeit zum Thema „Basal levels of BRCAness in hormone-naive and castration-refractory prostate cancer in dependence on androgen receptor pathway activation and alternative splicing“. Prof. Dr. Baniahmad von der Universitätsklinik Jena erhält den Preis für sein Projekt zum Thema „Androgenrezeptor vermittelte Liganden-abhängige Veränderung des Prostatakrebs-Kinoms“.

Die Erforschung des Androgenrezeptors spielt für das Prostatakarzinom eine zentrale Rolle, denn er ist nicht nur für das Fortschreiten der Erkrankung, sondern auch für deren Behandlung wichtig. Aufgrund der zunehmenden Zahl von innovativen und zielgerichteten Therapien ist ein detailliertes Verständnis über molekulare Veränderungen des Androgenrezeptors und des damit verbundenen Signalwegs von essentieller Bedeutung. Mit dem Research Grant verfolgt Astellas Pharma mit Sitz in München das Ziel, dieses Verständnis zu fördern und Forschungslücken zu schließen.

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