Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs zertifiziert

Bisher einziges zertifiziertes Zentrum dieser Art in Deutschland

Die Zentrumsleiterin Prof. Dr. Rita Schmutzler (M.) und der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Edgar Schömig (Uniklinik Köln) freuen sich über die Zertifikatsübergabe durch Dr. Andrea Gilles (2.v.l.) von der Ärztekammer. Foto: Uniklinik Köln

Das Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs der Uniklinik Köln ist von der Ärztekammer Westfalen-Lippe als erstes deutsches Zentrum dieser Art zertifiziert worden. Die Kammer verantwortet in Nordrhein-Westfalen die Zertifizierung der Brustzentren.  „Die Zertifizierung war vollkommenes Neuland für uns, sodass wir alle Prozesse, Strukturen und Konzepte ganz neu erstellen mussten. Der ganze Prozess hat rund anderthalb Jahre in Anspruch genommen“, erklärt Prof. Dr. Rita Schmutzler, Leiterin des Zentrums Familiärer Brust- und Eierstockkrebs. Da das Zentrum maximal translational arbeitet, das heißt neueste wissenschaftliche Erkenntnisse umgehend in die klinische Betreuung bringt, sei es eine besondere Herausforderung gewesen, diesen stetigen Entwicklungsprozess abzubilden, so Prof. Schmutzler weiter. „Die Zertifizierung belegt nach außen sichtbar die Qualität unserer Betreuung. Wir sind das einzige Zentrum in Deutschland, das nun eine solche Zertifizierung vorweisen kann.“

Die Experten des Zentrums beraten und betreuen Frauen aus Familien, in denen häufig gynäkologische Tumorerkrankungen und Brustkrebs auftreten – von der Genanalyse über psychologische Betreuung bis hin zu präventiven Maßnahmen und Therapien.

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